20.07.2021

Bewerber machen die Wahl eines neuen Arbeitgebers teilweise von der Qualität ihres IT-Systems abhängig

Evaluation ERP

Mit der wachsenden Rolle der Informationstechnologie in unserem täglichen Leben ist es nicht überraschend, dass wir alle den Wert guter IT-Tools zu schätzen wissen. Das ist in unserem Privatleben relevant, aber noch mehr im geschäftlichen Umfeld. Schließlich verbringen Büroangestellte heutzutage einen Großteil ihres Arbeitstages vor dem PC oder Laptop - vor allem, wenn sie vom Home-Office aus arbeiten! Eine aktuelle Studie zeigt, dass Büroangestellte gut implementierte Systeme zu schätzen wissen. Rund 80 Prozent der Befragten geben an, dass die Informationstechnologie entscheidend dafür ist, ob er oder sie optimal arbeiten kann. Schlechte Lösungen und schlechte Implementierungen sind zunehmend ein starker Grund dafür, ein neues Stellenangebot nicht anzunehmen oder den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. 

Die Qualität der IT bei einem Arbeitgeber kann über ein Arbeitsverhältnis entscheiden - positiv oder negativ. Für ein Drittel der jüngsten Mitarbeitergeneration, die Millennials, ist positives Feedback über die IT-Situation in einem Unternehmen ein Grund, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Für ein Drittel aller Mitarbeiter können technischer Stress und restriktive IT-Systeme frustrierend genug sein, sich einen neuen Job zu suchen.

Die Studie „2021 State of Work“ von Workfront, einer Tochtergesellschaft von Adobe, zeigt, dass es bei Entscheidungen, die mit IT-Frust oder positiven Erfahrungen verbunden sind, Unterschiede zwischen Ländern und Generationen gibt. 37 Prozent aller Millennials beziehen den Zustand der IT-Systeme in die Entscheidung ein, woanders zu arbeiten, verglichen mit 26 Prozent der Generation X. In der Hälfte der Fälle geben britische und amerikanische Mitarbeiter an, dass sie sich von ihrem Arbeitgeber trennen würden, wenn die Informationssysteme sie einschränken, gegenüber etwas mehr als einem Viertel der deutschen Mitarbeiter.

Es ist nicht überraschend, dass Wissensarbeiter gut gestaltete IT-Systeme als für ihre Arbeit wichtig bewerten. Rund 80 Prozent geben an, dass die IT (sehr) wichtig dafür ist, ihre Produktivität zu verbessern. Nur engagierte Manager werden als (noch) wertvoller eingeschätzt. Ein Drittel gibt an, dass er oder sie produktiver und engagierter sein könnte, wenn die IT sie besser unterstützen würde. Beispiele für eine solche Unterstützung sind eine bessere Informationsbereitstellung für die Planung und Priorisierung, für die Remote-Zusammenarbeit, dazu gehören eine intuitive Benutzeroberfläche und die Automatisierung alltäglicher Routineaufgaben.

Die IT wird auch als wichtiger Faktor für eine gute Zusammenarbeit erachtet. Rund 60 Prozent der Befragten geben an, dass sie von der IT abhängig sind, insbesondere bei der Zusammenarbeit, beim Management der Arbeit, der Kommunikation sowie bei Planung und Organisation. 80 Prozent der Befragten halten Teamarbeit für unerlässlich, wen es darum geht, dass sie bei ihrem Arbeitgeber bleiben.

Angesichts des Älterwerdens ihrer Teams ist es für viele Unternehmen ein entscheidender Faktor, dass sie junge und talentierte neue Mitarbeiter für sich gewinnen können. Wenn Sie also in diesem andauernden „Kampf um Talente“ erfolgreich sein wollen, sollten sie unbedingt dafür sorgen, dass Ihre IT-Lösungen, Ihre Geschäftsprozesse und die interne Zusammenarbeit schlicht und einfach perfekt sind. 

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