Auf dem Weg zum Projekterfolg, – wie organisiert man konstruktiven Widerstand?

Es ist schwer, Unternehmen zu finden, denen das Ergebnis ihrer ERP-Implementierung oder ihrer Initiative zur digitalen Transformation nicht am Herzen liegt. Dies ist offensichtlich, es steht ja auch einiges auf dem Spiel. Denken Sie nur an Geld, Zeit, Mitarbeitermotivation, Image und die zukünftige Gesundheit Ihres Unternehmens. Leider behandeln viele Organisationen diese Art von Projekten immer noch als reine IT-Projekte. Aus diesem Grund gelingt es ihren Führungskräften oft nicht, sich auf ihre wichtigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten vorzubereiten. Die Organisation von Widerstand vor Beginn des Projekts kann Ihrer Organisation helfen, die Erfolgschancen erheblich zu verbessern.

In der heutigen unübersichtlichen und sich schnell wandelnden Geschäftswelt müssen Unternehmen zahlreiche Kriterien erfüllen, damit die Einführung einer Software ein Erfolg wird. Seltsamerweise kann schon die Nichterfüllung eines einzigen dieser vielen Kriterien ernsthafte Probleme, ein Scheitern des Projekts oder sogar Schlimmeres zur Folge haben. Leider lernen immer noch zu viele Unternehmen diese Lektionen auf schmerzhafte Weise. Und leider auch in der falschen Reihenfolge.

Es könnte für Sie interessant sein, sich ganz auf die Funktionalität der Software zu konzentrieren. Aber seien wir realistisch: Die Technologie ist heutzutage immer seltener die Ursache für Misserfolge. Da diese Projekte in Projekten organisatorischer Veränderung bewertet wurden, finden wir die entscheidenden Faktoren für einen Erfolg oder Misserfolg häufig beim menschlichen Input. Gibt es klar formulierte Projektziele? Sind Sie in der Lage, diese Ziele dem gesamten Team auf gut und verständlich zu vermitteln? Versteht jeder das «Warum» hinter diesem Projekt? Ist die Organisation offen für Veränderungen? Sie Sie dafür bereit? Und noch viel wichtiger: Ist Ihr Management offen für Veränderungen?

Im Folgenden finden Sie einige Ideen, wie Sie Ihr Projektrisiko begrenzen können, indem Sie bei der Auswahl und Vorbereitung Widerstand organisieren:

  • Untersuchen Sie sorgfältig alle Faktoren, die für den Erfolg und Misserfolg eines Projekts ausschlaggebend sind.
  • Bitten Sie Ihre potenziellen Anbieter auf der Shortlist um ihre Erfahrungen aus früheren Projekten, wobei der Schwerpunkt auf effektivem und nicht effektivem Verhalten liegen soll.
  • Motivieren Sie Ihre potenziellen Anbieter zu offener Kritik an Ihren Umsetzungs- und Änderungsplänen.
  • Ergänzen Sie Ihren Auswahlprozess kurz vor der endgültigen Entscheidung um eine formelle Risikoanalyse. Ziehen Sie für diesen Schritt eventuell externe Berater hinzu. Denken Sie daran: Fachleute, die keine Voreingenommenheit zu Ihrer endgültigen Wahl haben, werden sich immer offen und klar äussern!

Eine gute Vorbereitung, zu der auch organisierter Widerstand gehört, kostet Sie sicher Zeit, Energie und Geld. Vergessen Sie aber bitte nicht, dass dies nie so teuer sein wird wie die Kosten eines gescheiterten Projekts!

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Autor Head Marketing, Business Development und Innovation bei redPoint AG

Michael Bechen (Kunz)

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