Sie möchten ein erfolgreiches ERP-Projekt durchführen? Verwenden Sie die MoSKaU-Methode!

Es gibt zwei entscheidende Elemente, die erfolglose ERP-Projekte kennzeichnen. Der erste häufige Fehler ist, dass zu viel auf einmal geändert werden soll. Haben Sie das schon einmal erlebt? Der zweite Irrtum ist das Zulassen alter Gewohnheiten und Praktiken in der neuen Umgebung. Klingt das vielleicht vertraut? Wenn Sie für den Erfolg der anstehenden Migration zu einer neuen Version oder einer völlig neuen Implementierung verantwortlich sind, sollten Sie die MoSKaU-Methode erwägen. Dieses Instrument unterstützt Sie dabei, den Umfang Ihrer Projektphasen einzugrenzen und dabei gleichzeitig zu verhindern, dass überholte Praktiken und Prozesse in das neue System integriert werden.

Unternehmen auf der ganzen Welt haben mit Endbenutzern zu kämpfen, die sich weit mehr Funktionen wünschen, als sie tatsächlich bewältigen können. Darüber hinaus neigen sie dazu, ihre Fähigkeiten in Bezug auf verfügbare Zeit, Konzentration, Fähigkeiten, Ausdauer und Motivation zu überschätzen.

Ein weiterer kritischer Erfolgsfaktor ist die Übertragung von Prozessen und Gewohnheiten vom alten auf das neue System, „weil wir es ja schon immer so gemacht haben“. Dieser Aspekt ist besonders kontraproduktiv, wenn Unternehmen gezwungen sind, ihr Geschäft umzugestalten, um relevant zu bleiben.

Die MoSKaU-Methode ist ein einfaches, aber wirksames Instrument, das Sie davor bewahren kann, bei der Erfassung der Anforderungen für die neue Lösung in diese Fallen zu tappen. Moskau ist ein Wort, das man sich leicht merken kann und bei dem 4 Buchstaben wichtig sind:

  • Das M steht für „Muss“. Dies sind Funktionen, die unbedingt erforderlich sind, um mit der neuen Version oder Lösung arbeiten zu können. Hier gibt es keine Kompromisse!
  • Das S steht für „Sollte“. Hier geht es um wichtige Funktionen, die aber etwas weniger wichtig sind als bei den „Muss“-Elementen.
  • Das K steht für „Kann“. Dies ist die Kategorie der sogenannten „Nice to have“-Funktionen.
  • Und schließlich steht das U für „Unerwünscht“. Das ist die Funktion Ihres derzeitigen genutzten Systems, die Sie im neuen System nicht mehr sehen wollen.

Die Stärke dieses Instruments liegt in der Erkenntnis, dass Erfolg mit klaren Entscheidungen beginnt, idealerweise mit Unterstützung Ihres Managements. Die Idee ist, alle Abteilungen zu bitten, ihre Wünsche in diese 4 Kategorien aufzuteilen. Es kann hilfreich sein, die Anzahl oder den Wert der Wünsche pro Kategorie zu begrenzen, um zu verhindern, dass besonders clevere Kollegen alles in den „Muss“-Korb legen. Alle Anforderungen, die in dieser Phase nicht verwirklicht werden, erhalten bei der Definition der nächsten Projektphase eine neue Chance. Natürlich wieder auf der Grundlage von MoSKaU!

Wichtig ist, dass Sie sich auf die letzte Kategorie konzentrieren: die Kategorie „Unerwünscht“. Hier ist es ratsam, Ihr Beschwerdemanagement und Ihre Umfragen zur Kundenzufriedenheit einzubeziehen. Ihre Beiträge zeigen wahrscheinlich am besten, wo Ihre Kunden Verbesserungsbedarf sehen.

Unternehmen, die die MoSKaU-Prinzipien anwenden, werden ihre Projekte mit höherer Wahrscheinlichkeit erfolgreich abschließen. Warum also noch warten?

redPoint ERP Funktionen im Standard

Mit der Checkliste von redPoint bestens in ein erfolgreiches ERP Projekt starten.

Stehen Sie am Anfang eines ERP Projekts oder sind Sie dabei, eine neue ERP-Lösung für Ihr KMU zu evaluieren?

Dann ist diese Checkliste das Richtige für Sie.