Wie finden Sie den richtigen Berater für die Auswahl einer ERP-Lösung?

Die Auswahl, Auftragsvergabe und Einführung einer ERP-Software ist bekanntlich immer mit Risiken verbunden. Schliesslich sind die damit verbundenen Investitionen umfangreich und das Risiko eines Fehlschlags ist gross. Allerdings ist das Risiko, wenn man nicht mit der Zeit geht, noch viel grösser! Die Frage ist, wie viel Erfahrung Ihre Organisation mit den damit verbundenen Prozessen hat. Und wann war das letzte Mal, dass Sie den gesamten damit verbundenen Zyklus erfolgreich abgeschlossen haben? Zweifellos ist die Mehrheit aller ERP-Käufer relativ unerfahren. Daher ist es logisch, dass viele Unternehmen bei der Auswahl ihrer neuen Software-Lösung auf einen externen Berater zurückgreifen. Aber wie findet man den richtigen Berater?

Bei der Einführung einer ERP-Lösung ist es unvermeidlich, externe Unterstützung von Dritten hinzuzuziehen. Die Auswahl der besten ERP-Fachleute, die Sie sicher durch diesen Zyklus führen können, kann jedoch eine echte Herausforderung sein. Auch wenn viele Berater hervorragende Arbeit auf ihrem Gebiet leisten, können einige von ihnen voreingenommen sein oder dem Einsatz von Technologien Vorrang vor der Ausrichtung auf Ihre spezifischen Unternehmensziele einräumen. In diesem Artikel sprechen wir die Faktoren an, die Sie bei der Auswahl eines ERP-Beraters berücksichtigen und abwägen sollten.

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Berater auf Ihrer Auswahlliste unvoreingenommen sind und keine direkten oder indirekten Interessen in Bezug auf Ihre endgültige Entscheidung haben.
  • Genau wie bei der Auswahl einer ERP-Lösung ist es auch wichtig zu wissen, wie erfolgreich die potenziellen Berater sind. Fragen Sie also immer nach der Erfolgsquote bei früheren Projekten.
  • Nachgewiesenes Know-how und Erfahrungen in Ihrem Sektor oder Ihrer Branche sind für eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig. Fordern Sie also aussagekräftige Nachweise, die sich auf eine umfangreiche Referenzliste stützen. Zögern Sie auch nicht, einige dieser Referenzen anzurufen.
  • Passt die Kultur des Beratungsunternehmens zu der Ihres Unternehmens? Sie werden monatelang eng zusammenarbeiten, daher ist es wichtig, dass in dieser Beziehung alles stimmt.
  • Traditionell konzentrieren sich Auswahlberater in erster Linie auf Technologien und Funktionalität. Prüfen Sie, ob sie sich auch mit Projekteinführungen und dem Management organisatorischer Veränderungen oder mit Changemanagement auskennen.
  • Ist der vorgesehene Berater in der Lage, auf der C-Ebene zu agieren? Das Top-Management spielt in diesen Prozessen heutzutage eine immer wichtigere Rolle, sodass eine kompetente Kommunikation auf dieser Ebene unerlässlich ist. Berater mit reinem Produktfokus tun sich damit oft schwer.
  • Achten Sie auf ein breit angelegtes Fachwissen. Idealerweise sollten Berater ein Verständnis mehrerer Systeme, Erfahrungen mit verschiedenen Technologien und Vertrautheit mit verschiedenen Plattformen mitbringen. Die Beauftragung von Beratern, die das Gesamtbild verstehen, kann die Wahrscheinlichkeit des Projekterfolgs erheblich verbessern.
  • Lernen Sie jeden vorgeschlagenen Berater persönlich kennen, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen. Bei dieser Art von Projekten macht man schliesslich Geschäfte mit einer Person und nicht mit einer Firmenmarke.
  • Achten Sie nicht nur auf die niedrigsten Kosten. Ein guter Berater kann Sie vor grossen Problemen bewahren!

Die meisten Unternehmen tauschen ihre ERP-Systeme alle 8 bis 10 Jahre aus. Und das reicht nicht aus, um diesen Prozess selbst wirklich zu beherrschen. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Sie den am besten und geeignetsten Berater finden!

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Autor Marketing Managerin bei redPoint AG

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