
Wenn ich mit Unternehmern und Mitarbeitenden spreche, höre ich einen Satz immer häufiger: «Ich wünsche mir eine 4-Tage-Woche.» Es ist nicht mehr nur ein Traum für Idealisten. Es ist ein realistischer Wunsch von Menschen, die arbeiten wollen – aber nicht 40 oder mehr Stunden pro Woche, sondern 32.
Und hier ist das Interessante: Es ist nicht unmöglich. Es braucht nur die richtige Strategie.
Die meisten Diskussionen zur 4-Tage-Woche sind theoretisch. Sie drehen sich um Arbeitsrecht, Lohnfragen, Motivation. Aber es gibt eine Frage, die niemand stellt: Wie schaffe ich die Produktivität, um in 4 Tagen das zu leisten, was heute 5 Tage braucht?
Das ist die Frage, die mich bewegt. Und ich habe eine Antwort: Mit einem modernen ERP-System wie Microsoft Dynamics 365 Business Central.
Ich bin seit über 25 Jahren in diesem Business. Ich habe hunderte von Unternehmen begleitet, ihre Prozesse zu optimieren. Und ich kann Ihnen mit Überzeugung sagen: Die Automatisierungspotenziale, die in einem modernen ERP-System stecken, sind gross genug, um eine 4-Tage-Woche nicht nur möglich zu machen – sondern auch profitabel.
Lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie.
Bevor wir über Lösungen sprechen, müssen wir das Problem verstehen. Und das Problem ist: Viele Mitarbeitende verbringen ihre Zeit nicht mit wertschöpfender Arbeit. Sie verbringen sie mit Routineaufgaben.
Schauen Sie sich einen typischen Tag in einem KMU an:
Der Sachbearbeiter in der Auftragsabwicklung sitzt am Morgen vor seinem Computer. Ein Kunde schickt eine Bestellung per E-Mail. Der Sachbearbeiter öffnet das ERP-System, erstellt manuell einen Auftrag, prüft die Verfügbarkeit, schickt eine Bestätigung zurück. Das dauert 15 Minuten. Wenn er 20 Aufträge pro Tag bearbeitet, sind das 5 Stunden – von 8 Stunden Arbeitszeit.
Die Lagerverwalterin zählt den Bestand. Sie geht durch das Lager, schreibt auf, was da ist, trägt es ins System ein. Das ist keine Wertschöpfung. Das ist Routine. Und es braucht Zeit – viel Zeit.
Der Buchhalter verarbeitet Rechnungen. Er öffnet jede Rechnung, prüft sie, bucht sie manuell. Ein Prozess, der mit einem modernen ERP in Sekunden automatisiert sein könnte.
Das ist die versteckte Produktivitätskrise: Nicht dass die Mitarbeitenden nicht arbeiten. Sondern dass sie an den falschen Dingen arbeiten.
Jetzt kommt die gute Nachricht: Ein modernes ERP-System wie Microsoft Dynamics 365 Business Central kann diese Routinearbeiten nicht nur automatisieren – es kann sie eliminieren.
Lassen Sie mich konkret werden. Hier sind die vier grössten Automatisierungspotenziale, die ich in meinen Projekten sehe:
Ein Kunde schickt eine Bestellung. Mit einem modernen ERP:
Der Auftrag kommt per E-Mail an. Das System erkennt automatisch den Kunden, liest die Bestelldetails aus, erstellt den Auftrag, prüft die Verfügbarkeit, reserviert die Ware – alles automatisch. Der Sachbearbeiter muss nur noch einen Blick werfen und bestätigen. Falls es Probleme gibt (Ware nicht verfügbar, Kreditlimit überschritten), warnt das System proaktiv. Der Sachbearbeiter kümmert sich um die Ausnahmen, nicht um die Routine.
Zeiteinsparung: Von 15 Minuten auf durchschnittlich 2 Minuten pro Auftrag. Bei 20 Aufträgen pro Tag: 4 Stunden Einsparung.
Mit D365BC und modernen Barcode-Systemen:
Der Lagermitarbeiter scannt die Ware beim Eingang. Das System aktualisiert automatisch den Bestand. Keine manuelle Zählung mehr. Keine Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis. Das System warnt automatisch, wenn der Bestand unter ein Minimum fällt. Die Nachbestellung wird automatisch ausgelöst.
Zeiteinsparung: Die manuelle Bestandszählung, die früher 3-4 Stunden pro Woche brauchte, entfällt komplett. Das ist 1 Stunde pro Woche Einsparung.
Mit einem modernen ERP:
Alle Transaktionen werden in Echtzeit erfasst. Das System erstellt automatisch Auswertungen, Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung. Der Buchhalter braucht nicht mehr Tage, um die Zahlen zusammenzutragen. Er braucht nur noch Stunden, um sie zu analysieren und zu interpretieren.
Zeiteinsparung: Das manuelle Zusammentragen von Daten aus verschiedenen Systemen, das früher 2-3 Tage pro Monat brauchte, entfällt. Das ist 1-2 Tage pro Monat Einsparung.
Mit D365BC und Dokumentenverarbeitung:
Eine Rechnung kommt an. Das System erkennt automatisch den Lieferanten, liest die Rechnungsnummer, den Betrag, die Positionen aus. Es prüft automatisch, ob die Rechnung zu einer Bestellung passt. Wenn ja, bucht es automatisch. Der Buchhalter sieht nur noch die Ausnahmen.
Zeiteinsparung: Die manuelle Rechnungsverarbeitung, die früher 1-2 Stunden pro Tag brauchte, wird zu 10-15 Minuten pro Tag. Das ist 1,5-2 Stunden pro Tag Einsparung.
Lassen Sie mich ein fiktives Beispiel durchrechnen. Ein typisches Schweizer KMU mit 25 Mitarbeitenden:
| Abteilung | Mitarbeitende | Aktuelle Routinearbeiten pro Woche | Einsparung durch D365BC | Neue verfügbare Zeit pro Woche |
| Auftragsabwicklung | 2 | 40 Stunden (100%) | 30 Stunden (75%) | 30 Stunden |
| Lagerverwaltung | 3 | 45 Stunden (60%) | 12 Stunden (27%) | 12 Stunden |
| Buchhaltung | 2 | 32 Stunden (80%) | 15 Stunden (47%) | 15 Stunden |
| Rechnungsverarbeitung | 1 | 10 Stunden (50%) | 8 Stunden (80%) | 8 Stunden |
| Gesamt | 8 | 127 Stunden | 65 Stunden | 65 Stunden |
Was bedeutet das konkret?
Mit D365BC sparen Sie pro Woche 65 Stunden an Routinearbeiten. Das entspricht 8 Vollzeitäquivalenten (bei 40 Stunden pro Woche).
Jetzt haben Sie mehrere Optionen:
Option 1: 4-Tage-Woche für alle
Sie reduzieren die Arbeitszeit von 40 auf 32 Stunden pro Woche. Das entspricht einer Reduktion von 8 Stunden pro Woche pro Person. Bei 8 betroffenen Mitarbeitenden: 64 Stunden – genau die Einsparung, die Sie durch D365BC erreichen.
Option 2: Selektive 4-Tage-Woche
Sie führen die 4-Tage-Woche nur in bestimmten Abteilungen ein – dort, wo die Automatisierung am grössten ist. Die Auftragsabwicklung und Buchhaltung gehen auf 4 Tage über. Das ist 5 Mitarbeitende, 40 Stunden Einsparung pro Woche – weniger als die 65 Stunden, die Sie sparen.
Option 3: Wachstum statt Reduktion
Sie behalten die 5-Tage-Woche bei, nutzen aber die 65 Stunden Einsparung, um zu wachsen. Sie können 65 Stunden pro Woche neue Aufgaben übernehmen – neue Kunden akquirieren, neue Produkte entwickeln, neue Märkte erschliessen – ohne zusätzliche Mitarbeitende einzustellen.
Option 4: Mix
Sie kombinieren alle drei: 3-Tage-Woche für einige, 4-Tage-Woche für andere, Wachstum in neuen Bereichen.
Ich möchte Ihnen ein echtes Beispiel geben, das ich vor kurzem erlebt habe.
Ein Schweizer Maschinenbauer – 30 Mitarbeitende – hat D365BC eingeführt. Die Auftragsabwicklung war sein grösstes Problem. Alles lief manuell. Jeder Auftrag war ein Prozess.
Nach der Einführung von D365BC mit automatisierter Auftragsverarbeitung:
Der Unternehmer hatte jetzt eine Wahl. Er hätte 1,5 Mitarbeitende entlassen können. Stattdessen hat er ihnen angeboten: «Ihr könnt auf 4 Tage gehen, bei gleichem Lohn.» Zwei haben angenommen. Die dritte Person hat er in die Kundenbetreuung verschoben – ein Bereich, wo sie mehr Wert schafft.
Das Ergebnis? Zufriedenere Mitarbeitende, bessere Kundenbetreuung, höhere Produktivität. Und ja – auch höhere Profitabilität.
Hier ist etwas, das ich in 25 Jahren gelernt habe: Die 4-Tage-Woche ist nicht ein Arbeitsrecht-Problem. Es ist ein Produktivitäts-Problem.
Wenn Sie Ihre Mitarbeitenden auf 4 Tage reduzieren, ohne ihre Produktivität zu erhöhen, werden Sie bankrott gehen. Das ist mathematisch unvermeidlich.
Aber wenn Sie zuerst Ihre Produktivität erhöhen – durch Automatisierung, durch bessere Prozesse, durch ein modernes ERP-System – dann ist die 4-Tage-Woche nicht nur möglich. Sie ist profitabel.
Das ist der Schlüssel, den viele übersehen. Sie diskutieren über die 4-Tage-Woche, ohne vorher ihre Produktivität zu adressieren. Das ist wie ein Auto fahren wollen, ohne vorher den Motor zu reparieren.
Mit D365BC reparieren Sie zuerst den Motor. Dann können Sie fahren – schneller und weiter als je zuvor.
Wenn Sie interessiert sind, ob eine 4-Tage-Woche in Ihrem Unternehmen möglich ist, dann ist der erste Schritt eine ehrliche Analyse:
Genau das machen wir bei redPoint. Wir schauen uns Ihre Prozesse an. Wir identifizieren die Automatisierungspotenziale. Und wir zeigen Ihnen konkret, wie viel Zeit Sie sparen können – und wie Sie diese Zeit nutzen können.
Ob für eine 4-Tage-Woche, für Wachstum oder für beides – das entscheiden Sie.
Kontaktieren Sie mich für eine kostenlose Produktivitäts-Analyse
Die 4-Tage-Woche ist kein Traum. Sie ist eine logische Konsequenz von Automatisierung und besseren Prozessen. Mit einem modernen ERP-System wie D365BC können Sie die Produktivität um 20-30% erhöhen – ohne Ihre Mitarbeitenden zu überlasten.
Das ist nicht nur gut für Ihre Mitarbeitenden. Es ist auch gut für Ihr Geschäft.
Und das ist die beste Kombination, die ich kenne.