
Die Digitalisierungswelle rollt unaufhaltsam über die Schweizer KMU-Landschaft. In dem Bestreben, wettbewerbsfähig zu bleiben, investieren Unternehmen massiv in neue Technologien und Software-Tools. Doch was gut gemeint ist, führt oft zum Gegenteil: Statt Effizienzgewinn und Entlastung erleben viele Mitarbeiter einen regelrechten „Digitalisierungs-Burnout“. Eine unkontrollierte Flut an Tools, ständige Erreichbarkeit und eine zunehmende Komplexität der Arbeitsabläufe treiben die Belegschaft in den Wahnsinn. Dieses Whitepaper diagnostiziert den digitalen Overkill in Schweizer KMU und zeigt die gravierenden Folgen für Mitarbeitergesundheit und Unternehmensproduktivität auf. Wir plädieren für eine radikale Kehrtwende: eine menschenzentrierte Digitalisierung, bei der weniger oft mehr ist. Anhand eines provokanten Fallbeispiels eines KMU, das seine Tool-Landschaft von 25 auf 5 radikal reduziert und damit enorme Erfolge erzielt hat, zeigen wir einen konkreten Weg auf. Dieser Blogpost ist ein Leitfaden für Entscheider, die den Mut haben, den digitalen Wildwuchs zu bändigen und eine nachhaltige, produktive und mitarbeiterfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen.
Der moderne Arbeitsplatz ertrinkt in einer Flut von Applikationen. Ein typischer Wissensarbeiter wechselt laut Studien bis zu 1.200 Mal am Tag zwischen verschiedenen Apps und Tools. E-Mail, Messenger, Projektmanagement-Tool, CRM, ERP, diverse Kollaborationsplattformen – die Liste ist endlos. Jedes Tool für sich mag einen Zweck erfüllen, doch in der Summe führen sie zu einer massiven kognitiven Belastung, ständigem Kontextwechsel und einer Zersplitterung der Aufmerksamkeit. Die Folgen sind fatal:
Eine Studie zeigt, dass 60% der Schweizer KMU keinen signifikanten Wettbewerbsvorteil aus ihrer Digitalisierung ziehen. (2) Ein Grund dafür ist oft der unkontrollierte Einsatz von zu vielen, nicht integrierten Insellösungen.
Die Innovatec GmbH, ein fiktives Ingenieurbüro mit 80 Mitarbeitern, litt massiv unter dem digitalen Overkill. Über die Jahre hatten sich 25 verschiedene Software-Tools angesammelt. Die Mitarbeiter klagten über Ineffizienz und Frustration. Die Geschäftsleitung entschied sich für einen radikalen Schritt.
Die Reduktion:
In einem mehrmonatigen Prozess wurde die gesamte Tool-Landschaft auf den Prüfstand gestellt. Das Ziel: Eine Reduktion auf ein Minimum an zentralen, integrierten Plattformen. Am Ende blieben nur 5 Tools übrig:
Das Ergebnis:
Das Beispiel der Innovatec GmbH zeigt: Weniger ist oft mehr. Eine menschenzentrierte Digitalisierung stellt nicht die Technologie, sondern den Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Es geht darum, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die produktiv, effizient und gleichzeitig gesundheitsfördernd ist.
Ihr Leitfaden für eine schlanke Tool-Landschaft:
Der digitale Overkill ist eine reale Gefahr für die Produktivität und Gesundheit in Schweizer KMU. Doch Sie müssen sich dem nicht tatenlos ergeben. Eine radikale Reduktion und Konsolidierung Ihrer Tool-Landschaft ist nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Setzen Sie auf integrierte Plattformen wie Microsoft Dynamics 365 Business Central und Microsoft 365, um eine schlanke, effiziente und mitarbeiterfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen. Befreien Sie Ihre Mitarbeiter vom digitalen Wahnsinn und legen Sie den Grundstein für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft. Die redPoint AG begleitet Sie auf diesem Weg mit strategischer Beratung und technischer Expertise.
[1] Health Promotion Switzerland. (2021). Digital transformation and workplace health management.
[2] Microservice Solutions. (2025 ). Why 60% of Swiss SMEs See No Advantage from Digitalization.

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